Eine natürliche Blumenwiese gelingt nicht durch häufiges Gießen und Düngen, sondern durch Sonne, einen eher mageren Boden und die passende regionale Saatmischung. Entscheidend ist, die Fläche langfristig anders zu pflegen als einen Rasen.
Der richtige Standort
Wähle einen sonnigen Platz mit guter Drainage. Sehr nährstoffreicher Boden fördert Gräser und wenige kräftige Arten. Bei stark gedüngter Erde kann vor der Aussaat nährstoffarme Erde eingearbeitet oder die Fläche abgemagert werden.
Aussaat vorbereiten
Lockere die Oberfläche, entferne Wurzelunkräuter und verteile das Saatgut gleichmäßig. Regionale Mischungen passen besser zu Klima und Boden als beliebige Blühmischungen. Samen nur leicht andrücken, nicht tief eingraben.
Pflege im ersten Jahr
Bis zur Keimung wird bei Trockenheit fein beregnet. Danach soll die Fläche zwischen den Wassergaben abtrocknen. Ein Schröpfschnitt kann nötig sein, damit langsam keimende Wildblumen Licht bekommen.
Mähen und Schnittgut
Eine Wiese wird meist ein- oder zweimal im Jahr gemäht. Das Schnittgut bleibt kurz liegen und wird anschließend abgeräumt, damit Nährstoffe entzogen werden. Mulchen auf der gesamten Fläche ist ungünstig.
Als Ergänzung passen naturnahe Beiträge über den Blauen Ackergauchheil und den Weißlichen Wegerich.
Fazit
Natürliche Blumenwiese anlegen heißt: Boden und Saatgut passend auswählen, im ersten Jahr aufmerksam begleiten und später mit wenigen, gut terminierten Schnitten arbeiten.


[…] Begleiter passen sonnige, gut drainierte Pflanzungen wie eine natürliche Blumenwiese oder ein […]