Mittagsblume giftig? Arten sicher unterscheiden und pflegen

Mittagsblume giftig? Der Name umfasst viele Arten. So unterscheidest du Zierpflanzen sicher und pflegst sie richtig.

„Mittagsblume“ bezeichnet viele verschiedene Arten und Gattungen. Deshalb lässt sich die Frage „Mittagsblume giftig?“ nicht pauschal beantworten. Vor dem Verzehr muss die konkrete Pflanze sicher bestimmt sein; Zierpflanzen werden grundsätzlich nicht gegessen.

Warum der Name nicht genügt

Unter dem Sammelnamen werden unterschiedliche sukkulente Pflanzen geführt. Aussehen, Inhaltsstoffe und Nutzung können sich deutlich unterscheiden. Eine rote oder gelbe Blüte ist kein verlässliches Bestimmungsmerkmal.

Sicherer Umgang

Unbekannte Pflanzenteile bleiben außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren. Nach dem Schneiden Hände waschen. Bei Beschwerden nach dem Verzehr oder starkem Kontakt mit Pflanzensaft helfen Giftinformationszentrale, ärztliche Praxis oder Tierarzt.

Pflege

Die meisten in Gärten kultivierten Mittagsblumen brauchen Sonne, ein sehr durchlässiges Substrat und deutlich weniger Wasser als klassische Beetpflanzen. Zwischen den Wassergaben soll die Erde abtrocknen. Im Winter ist Nässe oft gefährlicher als Kälte.

Konkrete Pflegehinweise gibt es für die Rote Mittagsblume und für das Mittagsgold.

Fazit

Bei der Mittagsblume zählt die Artbestimmung. Bis dahin gilt: nicht probieren, Kinder und Tiere fernhalten und die Pflanze wie eine trockenheitsverträgliche Zierpflanze behandeln.