Der Kapernstrauch (Capparis spinosa) ist an heiße, trockene und steinige Standorte angepasst. Im Topf oder Gartenbeet gelingt die Kultur am besten mit viel Sonne, sehr guter Drainage und wenig Winterfeuchte.
Sommerstandort
Ein warmer Platz an einer Südwand, auf einer sonnigen Terrasse oder in einem trockenen Steingarten ist ideal. Das Substrat darf mineralisch und mager sein. Staunässe ist problematischer als kurze Trockenheit.
Gießen und düngen
Im Sommer wird gegossen, wenn die Erde weitgehend abgetrocknet ist. Im Winter braucht der Kapernstrauch nur wenig Wasser. Dünger ist sparsam einzusetzen; zu viel Stickstoff führt zu weichem, wenig blühendem Wachstum.
Überwinterung
In kalten Regionen überwintert der Kapernstrauch hell und frostfrei. Ein kühler Standort ist günstig, solange der Topf nicht durchfriert. Vor dem Einräumen auf Schädlinge kontrollieren und abgestorbene Triebe entfernen.
Blüten und Kapern
Die großen weißen Blüten erscheinen an jungen Trieben. Die ungeöffneten Blütenknospen werden als Kapern eingelegt; nur sicher bestimmte und sauber kultivierte Pflanzenteile gehören in die Küche. Die RHS führt Capparis spinosa als wärmeliebende Pflanze für gut drainierte Standorte.
Ähnliche Pflegeprinzipien gelten für andere trockene Sonnenplätze, etwa beim Mittagsgold oder bei der herzblättrigen Aptenia.
Fazit
Kapernstrauch überwintern gelingt mit viel Licht, frostfreiem Stand und sehr zurückhaltendem Gießen. Nasse, warme Winterquartiere sind die häufigste Fehlerquelle.

