Der Johannisbrotbaum (Ceratonia siliqua) ist ein mediterranes Gehölz mit essbarem Fruchtmark in reifen Schoten. Die harten Samen werden nicht wie das Fruchtmark verwendet und können für kleine Kinder ein Verschluckungsrisiko sein.
Was ist essbar?
Reife, sauber verarbeitete Schoten werden traditionell zu Johannisbrotpulver, Sirup oder Johannisbrotkernmehl verarbeitet. Unbekannte Pflanzenteile und unreife Früchte werden nicht probiert. Bei Produkten aus dem Handel gelten die jeweiligen Hinweise.
Standort und Pflege
Der Baum liebt Sonne, Wärme und durchlässigen Boden. Nach dem Anwachsen ist er trockenheitsverträglich, braucht aber in den ersten Jahren und bei extremer Hitze zusätzliche Wassergaben. Im Kübel wird ein frostgeschützter Platz benötigt.
Samen und Haustiere
Harte Samen können verschluckt werden und sind nicht für Kinder oder Haustiere zum Spielen geeignet. Bei Beschwerden nach dem Verzehr wende dich an eine medizinische oder tierärztliche Fachstelle.
Weitere mediterrane Gehölze: Granatapfelbaum und Bitterorange.
Fazit
Der Johannisbrotbaum ist kein pauschal giftiger Baum. Entscheidend sind sichere Bestimmung, reife verarbeitete Früchte und ein verantwortungsvoller Umgang mit den harten Samen.

