Der Rote Johannisbeerstrauch (Ribes rubrum) trägt seine glänzenden Beeren in lockeren Trauben. Für einen guten Ertrag braucht er einen hellen, nicht zu heißen Standort, gleichmäßige Bodenfeuchte und einen regelmäßigen, maßvollen Schnitt.
Der passende Standort
Halbschatten oder Morgensonne sind in heißen Regionen oft besser als ein völlig ungeschützter Platz in der prallen Nachmittagssonne. Der Boden sollte humos, locker und gut drainiert sein. Trocknet er im Sommer stark aus, hilft eine Mulchschicht aus reifem Kompost oder Rindenmaterial.
Gießen und düngen
Gieße bei Trockenheit durchdringend und lieber seltener als täglich in kleinen Mengen. Staunässe schadet den Wurzeln. Im Frühjahr reicht eine Kompostgabe oder ein Beerendünger nach Packungsangabe.
Schnitt für viele Beeren
Rote Johannisbeeren fruchten vor allem an älteren Kurztrieben. Entferne im Winter oder nach der Ernte einige der ältesten Triebe bodennah und lasse junge, kräftige Triebe als Ersatz stehen. Ein überalterter Strauch trägt weniger und wird anfälliger für Krankheiten.
Ernte und Pflege
Die Beeren werden geerntet, sobald sie vollständig ausgefärbt und aromatisch sind. Vögel entdecken die roten Trauben ebenfalls schnell; ein luftiges Schutznetz kann helfen. Die RHS führt Ribes rubrum als essbaren Strauch für Sonne bis Halbschatten.
Für trockene, sonnige Beete passen als Kontrast robuste Arten wie Nizzaer Mauerpfeffer; die Pflegeansprüche sollten aber getrennt bleiben.
Fazit
Ein kühlerer, heller Standort, gleichmäßige Wasserversorgung und der regelmäßige Verjüngungsschnitt sind die wichtigsten Grundlagen für einen gesunden Johannisbeerstrauch.


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